Hier finden Sie wertvolle Pflegetipps für Ihre Pflanzen

Liebe Kunden und Besucher.

 

Hier  an dieser Stelle können Sie zukünftig immer wieder Wertvolles über die Pflege Ihrer Pflanzen im Büro oder bei Ihnen zu Hause erfahren. Besuchen Sie uns öfter lesen und erfahren Sie mehr.

Blusana – Was sagt der Fachmann zu den Düngetabletten von Blusana?


Die Düngetabletten von Blusana bestehen aus einem auf die Hydrokultur abgestimmten Salzdünger, der im Profibereich unter der Bezeichnung "Flory 9" eingesetzt wird. Zusätzlich wurde den Tabletten Kalziumsulfat (CaSO4 = Gips) zugesetzt. Der Einsatz von "Blusana-Düngetabletten" empfiehlt sich somit besonders bei weichen Gießwässern, die keine ausreichenden Mengen an Kalzium enthalten. Kalzium ist ein unverzichtbares Nährelement für die Pflanzen und in Flüssigdüngern aus technischen Gründen nicht enthalten! Werden Flüssigdünger unter diesen Bedingungen dennoch eingesetzt, kann es zu Kalziummangel an den Pflanzen kommen. Allerdings hat auch die Düngetablette von Blusana ihre Grenzen. Bei extrem weichem Gießwasser (Regenwasser) reicht die enthaltene Kalziummenge nicht aus. Außerdem kommt es unter diesen Bedingungen wegen des im Düngemittel enthaltenen relativ hohen Ammoniumstickstoff-Gehaltes zu einem unerwünscht starken Abfall des pH-Wertes der Nährlösung und in dessen Folge zu einer zusätzlichen Behinderung der Kalziumaufnahme der Pflanzen.

 

Kakteen


Kakteen lassen sich problemlos in Hydrokultur kultivieren.,Sie werden überrascht sein, wieviel Wasser diese verbrauchen können, wenn sie es bekommen. Problematisch kann lediglich die Umstellung von Erd- auf Hydrokultur sein. Dabei muss das Erdsubstrat möglichst sorgfältig entfernt werden.  Mehr noch als bei anderen Pflanzenarten in Hydrokultur gilt für Kakteen, dass der Wasserstand möglichst niedrig eingestellt und für eine ausreichend lange "Trockenphase" gesorgt wird, nachdem der Wasserstandsanzeiger auf Null abgesunken ist. Es empfiehlt sich in diesem Fall etwa eine Woche mit dem Nachfüllen zu warten. "Hydroprofis" füllen dann nur soviel Wasser auf, bis der Wasserstandsanzeiger zu steigen beginnt.

 

Lebensdauer – Wie lange sind Hydropflanzen haltbar? Welche sind ihre größten Feinde?


Hydrokulturen können unter optimalen Bedingungen Jahrzehnte halten. Aus der Praxis sind Anlagen bekannt, die bereits älter als 20 Jahre sind. Dass viele Bepflanzungen vorher scheitern, liegt häufig an einem zu hohen Wasserstand oder an unzureichenden Lichtbedingungen. Außerdem werden immer noch gravierende Fehler bei der Ernährung gemacht. Im Einzelfall kann es natürlich noch eine Vielzahl anderer Gründe für ein Scheitern geben. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass Hydropflanzungen haltbarer als Pflanzungen in gärtnerischen Erden auf Basis organischer Substrate sind.

 

Dracaena marginata / Drachenbaum

Dracaena marginata ist weltweit zweit best verkaufte Pflanze für Zimmer und Büro. Auch in den Büros ist Dracaena marginata sehr oft zu finden und falls man sie nicht übergießt hat mann jahrelang Freude an der Pflanze.

 

Pflanze verträgt gut auch Standorte mit wenig Licht und muss selten umgetopft werden.

 

Nachteile: Mit der Zeit bekommt die Pflanze oft braune vertrocknete Blätter was oft auf die trockene Luft im Raum zurück zu führen ist.

 

Botanica Tipp: Öfter mit Kalkfreiem Wasser leicht besprühen.

Hat mann die marginata übergossen, ist das gesammte Wasser abzupumpen und das Substrat mehrere Tage austrocknen lassen um vorhandene Backterien abzutöten.

Ficus benjamina

Ficus benjamina oder Feigenbaum ist als Zimmerpflanze kaum aus dem gewohnten Räumlichkeiten weg zu denken.

Lesen Sie hier eine Frage des Liebhabers und ein Antwort des Fachmans.

 

Ficus benjamini – Vor 4 Wochen habe ich einen ca. 1,50 m hohen Ficus benjamini von Erd- auf Hydrokultur umgestellt. Ich habe die Erde gründlich aus den Wurzeln ausgespült. Nun sieht der Ficus ziemlich traurig aus. Er verliert täglich ca. ein halbes Kehrblech voll frischer Blätter. Wie kann ich ihn eventuell noch retten?


Das Umstellen von Erdpflanzen auf Hydrokultur ist äußerst problematisch und sollte vermieden werden. Einerseits muss die Erde möglichst sorgfältig entfernt werden. Andererseits werden, wenn dies sorgfältig geschieht, dadurch die Wurzeln erheblich beschädigt. Krankheitserreger können sich leicht etablieren. Außerdem benötigen die Pflanzen in Hydrokultur morphologisch gesehen andere Wurzeln, die sie erst neu bilden müssen. Aus den angeführten Gründen empfehlen wir Erdpflanzen nicht in Hydrokultur, sondern in Seramis zu überführen. Was können Sie tun, um die Pflanze möglicherweise noch zu retten? Auf Wasseranstau vorerst verzichten, bis sich das neue Wurzelsystem gebildet hat. Daran erkennbar, dass man die Pflanze zusammen mit dem Gefäß anheben kann. Dazu den Kulturtopf offen in einen Untersetzer stellen und nicht in das Umgefäß. Häufig genug auf Durchlauf wässern und überschüssiges Wasser abgießen. Und außerdem für Verdunstungsschutz sorgen, indem die Pflanze für 2–3 Wochen mit einer durchsichtigen Kunststofffolie überzogen wird. Nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.